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22.11.2019:

Museum Ober-Ramstadt macht Winterpause!

Das Museum Ober-Ramstadt legt nach dem 1. Dezember 2019 eine kurze Winterpause ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich die sehenswerte Sonderausstellung zu den WEBA-Werken in Ober-Ramstadt letztmals am 1. Dezember anzuschauen. Reinhold Reinmöller hat eine Vielzahl von Nähmaschinen aus der Produktion der WEBA-Werke im Museum präsentiert, die unter dem Namen WEBA, VESTA, Köhler und Darling nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in den Handel kamen. Das Museum in der Otto-Weber-Anlage 1 hat sonntags von 14.30-17.00 Uhr geöffnet.

Am 26. Januar 2020 eröffnen wir wieder mit einer Ausstellung zum 125jährigen Jubiläum der Firma DAW in Ober-Ramstadt.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit und freuen uns wieder auf Ihren Besuch im neuen Jahr.


16.12.2019:

Einladung zum Vortrag von Gernot Scior:

„Auf den Spuren der Landgrafen und Großherzöge“ Von der Boskettierung des Darmstädter Waldes.
Donnerstag, den 09. Januar 2020, 19.30 Uhr
Scheunensaal der Hammermühle Ober-Ramstadt

Über 100 Jahre hatten die Darmstädter Landgrafen die Nutzung weiter Gebiete des stadtnahen Waldes fast ausschließlich der Befriedigung ihrer Jagdleidenschaft untergeordnet. Die Unsummen an Kosten, die die höfische Jagd über die Jahre verursachte, führte neben anderen kostenintensiven Neigungen der Fürsten in der Mitte des 18. Jahrhunderts fast zum Ruin des Staatshaushaltes. Mit dem Regierungsantritt des Landgrafen Ludwig IX. 1769 wurde daher die aufwändige höfische Jagd verboten, Personal entlassen, Jagdhäuser und Jagdanlagen ihrem Verfall preisgegeben.
Mit der aufkommenden Romantik entwickelte sich neben einem wiedererwachenden Interesse an Vergangenem auch eine Naturschwärmerei. Diese Bewegung erfasste auch die Großherzöge, die sich ihrem zahlreichen historischen Erbe im Darmstädter Wald wieder zuwandten. Damals entstanden an historischer Stelle vereinfachte Nachbauten ehemaliger Jagdanlagen. Der Wald wurde der Allgemeinheit als Erholungswald geöffnet und zunehmend mit befahrbaren Wegen erschlossen. Es entstanden zahlreiche Rastplätze und auf den noch weitgehend waldfreien Bergen teils aufwändig gestaltete Anlagen mit Aussichtspunkten, Spazierwegen, Tempeln, an den bedeutendsten Plätzen sogar mit Grillplatz und Toilettenanlage. Der spätere Großherzog Ludwig III. entwickelte noch als Erbprinz den Plan, den gesamten stadtnahen Wald in einen der Öffentlichkeit zugänglichen Waldpark zu verwandeln. Planerische Unterstützung fand Ludwig in dem Oberforstrat Johannes Hieronymus Zamminer, der 1842 eine den Darmstädter Wald im Osten und Süden abdeckende Waldkarte herausgab, die dem an der Natur Begeisterten das nötige Kartenmaterial an die Hand gab.

Der Referent beschreibt in seinem mit vielen Bildern begleiteten Vortrag diese Epoche und stellt dabei wesentlichen Anlagen und die Waldkarte in der Originalgröße vor.

Wir freuen uns auf diesen Vortrag und hoffen auf zahlreiche Besucher und Interessierte. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.


Einladung zu unserem

„Neujahrsspaziergang“

am Mittwoch, den 01. Januar 2020, 13.30 Uhr.

Zu Beginn des neuen Jahres treffen wir uns in Ober-Modau an der kath. Kirche St. Pankratius, An der Modau 3. – Parkplatz ist vorhanden, die Bushaltestelle befindet sich unmittelbar daneben an der Hauptstraße. Wir besichtigen zunächst die Kirche und hören von Birgit Baumann etwas zur Geschichte der Pfarrei und dem Eisheiligen Pankratius. Nach der Kirchenbesichtigung folgt ein kleiner Rundgang über das Gelände der Pfarrei.
Anschließend beginnen wir mit unserem Spaziergang rund um Ober-Modau. Um ca. 15.30 Uhr kehren wir bei „Michele“ im Klein Italien ein, bei dem wir uns aufwärmen und stärken können. Michele hat das Nebenzimmer für uns reserviert.
Über eine rege Teilnahme freuen wir uns, Gäste sind uns auch sehr willkommen!


07.11.2019:

Einladung zum Vortrag von Ralf Hintner:

„Reise in das Banat“ – Auf den Spuren Ober-Ramstädter Auswanderer
Donnerstag, den 5. Dezember 2018, 19.30 Uhr
Scheunensaal der Hammermühle, Ober-Ramstadt

Das Banat ist eine Region in Südosteuropa, die auf dem Gebiet der heutigen Staaten Rumänien, Serbien und Ungarn liegt. Diese Gegend gehörte im 18. Jahrhundert zum Habsburger Reich, und wurde von aktiv angeworbenen Auswanderern besiedelt. Der österreichische Graf Claudius Florimund Mercy war Anfang des 18. Jahrhunderts als erster Gouverneur des Banats eingesetzt worden, und erhielt den Befehl, das Banat zu besiedeln. In der Folge wurden an die fünfzig deutsche Gemeinden im Banat gegründet.
Im Auftrag des Grafen Mercy wurden Siedler im Raum Trier, Mainz, Darmstadt, Speyer und Fulda durch den Kameralbeamten Franz Albert Claußen durchgeführt. Zu dieser Zeit bestand unter der Bevölkerung des süddeutschen Raumes eine erhebliche Unzufriedenheit über die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Umstände. Zudem befand sich ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung im Status der Leibeigenschaft. Daher wurden in dem oben genannten Raum viele Siedler angeworben, die größtenteils über Ulm und eine Schiffspassage auf der Donau den Weg in ihre neue Heimat im Banat antraten. Auch aus Ober-Ramstadt ist eine Gruppe von Aussiedlern dokumentiert, die in das Banat übersiedelten.
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurden viele deutschstämmige Bewohner des Banats vertrieben, weiterhin verließen viele der verbleibenden Bewohner nach dem Fall des Eisernen Vorhanges ihre Heimat und siedelten nach Deutschland über.

Eine Gruppe von Mitgliedern des Vereins für Heimatgeschichte e.V. hat eine Reise in das Banat unternommen, um an Orten, an denen die Ober-Ramstädter Aussiedler sich aufgehalten haben, nach über 250 Jahren Spuren der Aussiedler zu finden. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über den Verlauf der Auswanderung Anfang des 18. Jahrhundert sowie die im Jahre 2019 noch auffindbaren Spuren.

Wir wünschen Ihnen ein spannendes Eintauchen in ein aufregendes Zeitfenster unserer Geschichte und freuen uns auf zahlreiche Besucher.
Der Eintritt ist frei.


Am

Freitag, den 22. November 2019, 19.00 Uhr, in der
Lichtenberg Schänke, Steinrehweg 2, in Ober-Ramstadt,

findet unser traditionelles

„Zwiwweldunkselesse“

statt. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis zum 20. November telefonisch an bei Liesel Schweitzer (06154-3022) oder Martel Döring (06151-147858) oder per Mail: info@museum-ober-ramstadt.de.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen zu beiden Veranstaltungen. Gäste sind wie immer willkommen. Denken Sie daran, Ihre Musikinstrumente zum „Zwiwweldunkselesse“ mitzubringen.


22.10.2019:

Einladung zum Filmvortrag von Larissa Anton:

„Über Stock und Stein Teil 1 – Es steht ein Baum im Odenwald“
Donnerstag, den 07. November 2019, 19.30 Uhr,
Scheunensaal der Hammermühle, Ober-Ramstadt

Larissa Anton

Die vielfältigen Landschaften des Odenwaldes sind von zwei Dingen maßgeblich geprägt: Bäume und Steine. Seit alters haben die Menschen beide mit ihrer Religion, ihrer Geschichte und ihrer Kultur verbunden, da sie über Jahrhunderte an demselben Platz verhaftet sind.
Der 2-teilige Film „Über Stock und Stein“ berichtet über die lange gemeinsame Geschichte der Odenwaldbewohner mit den sie umgebenden Bäumen und Felsen. Nicht selten sind diese von Sagen umrankt oder erinnern durch ihre Namen an besondere Menschen und historische Ereignisse.

In Teil 1 liegt der Schwerpunkt auf außergewöhnlichen Bäumen und den Geschichten, die sie uns erzählen. Eine „mythologische Baumkunde“ erläutert sowohl botanische wie auch kultur­geschichtliche und magische Aspekte verschiedener Gehölze. Jahrhunderte alte Bräuche wie Maibaum oder Weihnachtsbaum werden von ihren Ursprüngen bis in die Gegenwart beleuchtet. Zum Schluss gibt es verschiedene Vorschläge, den Wald auf verschiedene Arten und mit allen Sinnen zu erleben.

Wir freuen uns auf diesen Filmvortrag und hoffen auf zahlreiche Besucher und Interessierte.
Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.


19.08.2019:

Vom 09. – 15. September 2019 ist das Museum Ober-Ramstadt mit der Ausstellung

„Lavendel und Efeu“. Großmutters Wäschepflege

zu Gast im DRK-Heinrich Gerold Haus (Am Schloßberg 5, 64372 Ober-Ramstadt).

Ausstellungseröffnung und Begrüßung durch Vertreter des Museums und des HGH mit Sektempfang am Montag, 09.09.2019 um 15.00 Uhr

Öffnungszeiten:
tägl. von 14.30 bis 16.30 Uhr

Das vollständige Programm zur Ausstellung ‚Lavendel und Efeu‘ finden Sie hier.


19.08.2019:

Nähmaschinenausstellung verlängert

Das Museum in Ober-Ramstadt verlängert die Ausstellung zur Nähmaschinenproduktion der WEBA-Werke bis 29. September 2019. Die Schau im Otto-Weber-Saal zeigt alle Modelle, die die WEBA von Beginn 1948 an bis in die 1960er Jahre produzierte.

Mit dabei ist auch die Maschine von Gerlinde Daum aus Ober-Ramstadt, die sie als junge Frau erworben hat und die sie noch heute bei Sonderanfertigungen in ihrem Nähstudio nutzt.

Wer die Geschichte der WEBA-Produktion erzählt bekommen möchte, sollte am 24. 9. 2019 um 18.00 Uhr in die Petri-Villa zur Blauen Stunde kommen. Dort wird Reinhold Reinmöller anhand von Bildern referieren. Zudem wird Frau Gerlinde Daum ihre alte WEBA Näh-maschine vorführen. Die Besucher können sich einen Eindruck von der Schönheit und Solidität der Maschine verschaffen, die als besonderes Industriekulturgut Ober-Ramstadts gilt.


Das Bild zeigt WEBA Nähmaschinen, die als „WEBA“, „VESTA“ oder „Darling“ in den Handel gelangten.


23.04.2019: Für einen Film über das Museum Ober-Ramstadt haben Schülerinnen und Schüler der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule mit Museumsleiter Matthias Rohde gesprochen.