Archiv

11.02.2022:

Das Ende der Omikron-Welle lässt ebenso auf sich warten wie der Beginn des Frühlings.
Schweren Herzens muss daher auch der Vortrag im März ausfallen.

Nichtsdestotrotz: Bleiben oder werden Sie gesund, und bleiben Sie zuversichtlich!


13.01.2022:

Leider muss aufgrund der aktuellen Corona-Situation auch der geplante Vortrag im Februar ausfallen.
Wir hoffen auf ein Wiedersehen im März, wenn die Temperatur hoch und die Infektionszahlen runter gehen.

Bis dahin: Bleiben oder werden Sie gesund, und bleiben Sie zuversichtlich!


30.12.2021:

Aufgrund der aktuellen Corona-Vorschriften und Hygieneauflagen müssen sowohl der

traditionelle Neujahrspaziergang am 01.01.2022
als auch der
Vortrag von Peter Wucherpfennig am 06.01.2022

leider ABGESAGT werden!


18.12.2021:

700 Jahre Mühlengeschichte

Eine neue Broschüre beschreibt Ober-Ramstadts Mühlenweg entlang der Modau

Ulrich Carthaus (Archivar der Stadt Ober-Ramstadt) und Reinhold Reinmöller (Verein für Heimatgeschichte in Ober-Ramstadt)

Jahrhundertelang waren Wasser- und Windkraft die vom Menschen meistgenutzten Energiequellen – dies war die große Zeit der Mühlen. Über die Ober-Ramstädter Mühlen haben Reinhold Reinmöller (Verein für Heimatgeschichte in Ober-Ramstadt) und Ulrich Carthaus (Archivar der Stadt Ober-Ramstadt) nun eine 64 Seiten starke Broschüre verfasst.

Die Modau war seinerzeit die Lebensader der dortigen Mühlen. Sie verläuft von der Quelle bei Neunkirchen über Ober-Ramstadt durch das Mühltal und mündet bei Stockstadt in den Altrhein. Zumindest die Hammermühle in Ober-Ramstadts Ortszentrum lässt noch erahnen, dass es hier früher ein reges „Mühlentreiben“ gab. In Ober-Ramstadt und den Stadtteilen Modau und Wembach-Hahn existierten bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts siebzehn Mühlen: Kornmühlen, Hafermühlen, Hanfreiben, Ölmühlen, Pulvermühlen, Walkmühlen, Schleifmühlen. In Betrieb ist heute nur noch die Neue Schlossmühle. Einige sind ganz verschwunden, die verbliebenen Gebäude werden heute in der Regel als Wohn- oder Gewerberäume genutzt.

Das „Klappern am rauschenden Bach“ idealisiert die raue Realität, der die Müller ausgesetzt waren. Schließlich brauchte jeder ausreichend Wasser, um seine Mühle über die Mühlgräben am Klappern zu halten, was oft zu langwierigen Streitigkeiten untereinander führte. Denn so mancher Müller grub dem Konkurrenten gerne mal im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser ab. Auch die Entlohnung war karg, denn wegen des „Mühlenzwangs“ durften die Müller bis 1819 keine Handelsgeschäfte führen. Für ihre Arbeit erhielten sie kein Geld, sondern konnten lediglich einen Teil der von ihnen gemahlenen Frucht als Gebühr für das Mahlen behalten. Trotzdem gab es an den wasserreichen Bächen des Odenwaldrandes auch reiche Mühlenbetreiber, die sogenannten „Bachprinzen“, deren stattliche Mühlengebäude teilweise noch heute vom Reichtum ihrer Besitzer zeugen.

Die Autoren nehmen die Leser mit auf eine Tour entlang der Ober-Ramstädter Mühlen, geben Einblicke in die Arbeit der Müller und lassen die eine oder andere Anekdote einfließen. Aktuelle Fotos auch ehemaliger Standorte und detailliertes Kartenmaterial regen dazu an, den Mühlenweg selbst einmal zu erwandern oder zu erfahren.

Die Broschüre „Der Mühlenweg von Ober-Ramstadt“ ist ab dem 18. Dezember für 9,80 Euro zu beziehen bei der Ober-Ramstädter Buchhandlung Bücher-Blitz und beim Verein für Heimatgeschichte über info@museum-ober-ramstadt.de.


19.11.2021:

Einladung zum Vortrag von Jörg Lotter am

Donnerstag, den 2. Dezember 2021, 19.30 Uhr
in der Stadthalle in Ober-Ramstadt

zum Thema

Der „Weilerhügel“. Von der geophysikalischen Untersuchung zum Modell.

Der sogenannte Weilerhügel ist eine mittelalterliche Niederungsburg bei Alsbach-Hähnlein und wird aufgrund einiger Schriftquellen mit den Herren von Bickenbach in Verbindung gebracht. Ein Modell der Anlage, das aufgrund geophysikalischer Untersuchungen erstellt wurde, ist im Museum Alsbach-Hähnlein zu besichtigen. Jörg Lotter wird uns über diese Untersuchungen bis zur Erstellung des Modells berichten.

Wir freuen uns auf diesen Vortrag und hoffen auf zahlreiche Besucher*innen. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Neugestaltung des Museums sind uns willkommen.

Wir weisen nochmals auf den geänderten Vortragsort „Stadthalle“ hin.
Zur Einhaltung der Hygienevorschriften bitten wir um Ihr Erscheinen bis spätestens 19.30 Uhr. Bringen Sie bitte Masken mit, die Sie am Platz ablegen dürfen.


20.10.2021:

Einladung zum Vortrag von Reinhold Reinmöller am

Donnerstag, den 4. November 2021, 19.30 Uhr
im Scheunensaal der Hammermühle Ober-Ramstadt

zum Thema

„700 Jahre Ober-Ramstädter Mühlengeschichte – 1.Teil “

Die Geschichte der Ober-Ramstädter Mühlen reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die katzenelnbogische Herrschaft hatte zu dieser Zeit begonnen, technisch sehr fortschrittliche Mühlen entlang der Modau zu bauen. Daraus haben sich 17 Mühlenstandorte in Ober-Ramstadt entwickelt. Geblieben sind aus dieser Zeit viele alte Mühlengebäude und eine noch in Betrieb befindliche Mühle. Manche sind ganz verschwunden – kaum einer kennt deren alte Standorte.

Brückenmühle in Ober-Rodau

Im ersten Teil seines Vortrags Ober-Ramstädter Mühlen wird Reinhold Reinmöller den ZuhörerInnen einen Überblick aller 17 Standorte vermitteln. Im Detail werden die drei Ober-Modauer Mühlen und die Wembacher Mühle erfasst.

Die Oberndörfer Mühle am Ortseingang von Ober-Modau ist exemplarisch für den Niedergang im 30jährigen Krieg und deren Wiederaufbau durch die Familie Oberndörfer.
Die Wembacher Teichmühle offenbart eine historisch interessante Beziehung zur Oberndörfer Mühle, zur Ansiedlung der Waldenser und der Emigration nach Nordamerika.
Die Recherche zur Brückenmühle in Ober-Modau bringt eine technisch interessante Geschichte zur Reparatur von Glühlampen nach dem II. Weltkrieg zum Vorschein. Zugleich bildet diese Erzählung den Abschluss der Hartmannschen Mühlengeschichte an der Brücke über die Modau in der Lindenstraße.

Der Vortrag ist mit zahlreichen historischen und aktuellen Bildern unterlegt und unternimmt darüber hinaus den Versuch, einen Zusammenhang historischer Pest-Pandemien mit der aktuellen Covid-19 Pandemie aufzuzeigen.

Wir freuen uns auf diesen Vortrag und hoffen auf zahlreiche BesucherInnen. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Neugestaltung des Museums sind uns willkommen.
Bringen Sie bitte Masken mit, die Sie am Platz ablegen dürfen. Da wir die Einhaltung der Hygienevorschriften sorgsam durchführen möchten, bitten wir um Ihr Erscheinen bis spätestens 19.30 Uhr.


15.09.2021:

Wieder da: Donnerstagsvorträge

Am Donnerstag, den 07. Oktober 2021, 19.30 Uhr zeigen wir Larissa Antons Film

„Zeitreise durch den Odenwald Teil 2 –
sagenhafte Frauen im Spiegel ihrer Zeit“

im Scheunensaal der Hammermühle Ober-Ramstadt.

Der Film hatte zwar 2020 seine Uraufführung, konnte danach einem öffentlichen Publikum nicht mehr gezeigt werden. Dies wird nunmehr in Ober-Ramstadt nachgeholt.

In vielen Epochen sind die Spuren von Frauen schwer zu finden, da es meist Männer waren, die der Geschichte ihren Stempel aufdrückten. Lange beschränkte sich das Leben von Frauen auf die Familie und die Religion. Nur wenige gelangten zu Weltruhm wie Cleopatra, Jeanne d’Arc oder Hildegard von Bingen. Gleichberechtigung lag noch in weiter Ferne.
Der Film stellt fünf Frauen vor, die in verschiedenen Epochen im Odenwald lebten. Einige gelangten sogar zu lokaler Berühmtheit.
Unsere Zeitreise führt von der Keltenzeit über die römische Besetzung und das Mittelalter bis ins 19. Jh. Über 2000 Jahre trennen diese Frauen voneinander, und doch haben sie vieles gemeinsam: Sie alle wollten ihren Platz in der Welt finden, ihre Liebe bewahren und ihre Kinder beschützen. Sie waren sagenhafte Frauen im Spiegel ihrer Zeit.

Bringen Sie bitte Ihre Masken mit und seien Sie pünktlich wegen der Durchführung der Hygienevorschriften. Nach 19.30 Uhr ist kein Einlass mehr möglich.

Der Eintritt ist frei, Spenden für die Vereinsarbeit sind willkommen.

Um Absagen bei steigenden Corona-Zahlen und damit einhergehenden Beschränkungen bzw. Schließungen zu vermeiden, bieten wir keine feste Programmfolge für das Winterhalbjahr an. Lassen Sie sich überraschen, welche Vorträge und Referenten wir Ihnen rechtzeitig vor jedem ersten Donnerstag im Monat anbieten. So wollen wir uns in vorsichtigen kleinen Schritten einer hoffentlich baldigen Normalität annähern. Bleiben sie gespannt!


11.12.2020:

Wir wünschen allen Mitgliedern, Freunden und Förderer des Vereins für Heimatgeschichte und Museums Ober-Ramstadt ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2021 und danken Ihnen allen für die Hilfe und Unterstützung bei unserer Vereinsarbeit.

Wie so vieles in dieser Zeit, muss leider auch unser traditioneller Neujahrsspaziergang ausfallen. Wir hoffen auf das nächste Jahr.

Bleiben Sie gesund.

Vorstand und Mitarbeiter des Vereins für Heimatgeschichte


30.11.2020:

Abgesagt – Ausstellung mit kleinem Adventsmarkt in Ober-Modau

Leider muss der Adventsmarkt aufgrund aktueller Verordnungen abgesagt werden.
Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit und bleiben Sie gesund!

Der Verein für Heimatgeschichte/Museum Ober-Ramstadt ist zurzeit mit der Ausstellung: „Heimatvertriebene und ihre Nachkommen“ zu Gast im Holzhaus der katholischen Pankratiusgemeinde in Ober-Modau. Die Ausstellung sowie die Kirche St. Pankratius können wieder ab Dezember 2020 nach vorheriger Anmeldung unter Tel. 06167/456 besichtigt werden.

Am 2. Adventssonntag, dem 06.12.20 ist die Ausstellung zusätzlich von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und es findet auf dem Gelände vor dem Holzhaus ein kleiner Adventsmarkt mit Honigverkauf statt. Außerdem kann eine Spezialität der Ostpreußen, nämlich „Bärenfang“, verkostet werden und es gibt selbstgebackene Plätzchen zu kaufen. Zudem wird die Kirche St. Pankratius geöffnet sein und lädt ein zum stillen Gebet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!!!

Bitte beachten Sie unbedingt die Coronaregeln, vielen Dank.


14.10.2020

Ober-Ramstadts historische Mitte
Rundgang ums Alte Rathaus am Samstag, den 17. Oktober 2020 um 14.30 Uhr.

Stadtmittelpunkte sind meist um ein Rathaus angesiedelt. So hat sich auch das städtische Zentrum im Jahr 1929 vom Alten Rathaus – heute Otto Weber-Anlage – zum Neuen Rathaus in der Darmstädter Straße verlagert. Neubürger und eventuell schon länger Zugezogene verbinden mit dem Alten Rathaus nur das Museum. Der Verein für Heimatgeschichte möchte mit einer Führung rund ums Museum interessierten Mitbürgern die Historie dieses Ortes näherbringen.

Für die Führung sind 60 bis 90 Minuten vorgesehen. Treffpunkt ist das Wachhäuschen am Museum. Wegen der Abstandsvorschriften ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen beschränkt (Masken mitbringen). Bitte melden Sie sich bis zum 14. Oktober bei Klaus Mangold an – Tel. 06154-3279. Bei größerem Interesse kann die Führung zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden.

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden für die Renovierung des Museums willkommen.


„Zwiwweldunkselessen“
am 13.11.2020, ab 19.00 Uhr in der Lichtenberg-Schänke, Steinrehweg.

Trotz aller Auflagen und Einschränkungen wollen wir auch dieses Jahr wieder das traditionelle Zwiwweldunkselessen in der Lichtenbergschänke anbieten. Vielleicht kann der eine oder andere Teilnehmer einen lustigen Text oder Gedicht vortragen, da wir ja leider nicht singen dürfen. Die Teilnehmerzahl müssen wir auf 30 Personen begrenzen. Wir bitten daher um Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 05.11.2020 bei Martel Döring – Tel. 06151-147858.


14.08.2020

„Heimatvertriebene und ihre Nachkommen“
Das Museum Ober-Ramstadt zu Gast in der katholischen Pfarrgemeinde „St. Pankratius Modau“

Egerer Pärchen

Die kath. Pfarrgemeinde in Ober-Modau wurde nach dem Krieg von den Heimatvertriebenen, überwiegend aus dem Sudetenland und Schlesien aufgebaut. Nachdem das Museum für einige Zeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen wird, könnte es also keinen besseren Ort für eine Ausstellung als Ober-Modau geben, um über die Nachkommen der Heimatvertriebenen zu berichten. Über die Geschehnisse der Vertreibung fand 2008 bereits eine Ausstellung im Museum Ober-Ramstadt statt, die von Oskar Girschick und Otto Weber gezeigt wurde, und zu der es ein wunderbares Begleitbuch gibt. Darauf aufbauend, aber vor allem aus der Sicht der Nachkommen, hat Birgit Baumann nun eine neue Ausstellung zusammengestellt. Diese beleuchtet die Schönheit der „alten Heimat“ (überwiegend des Egerlandes) und wird durch viele Erlebnisberichte sehr lebendig und anschaulich dargestellt. In einer eigens dafür vorgesehenen gemütlichen Lese-Ecke kann der Besucher in aller Ruhe in ein sehr bewegtes 20. Jahrhundert eintauchen. Zudem kommen die sogenannten „Spätaussiedler“ zu Wort, von denen bislang nur wenig zu hören war, die aber heute einen Großteil der kath. Kirchengemeinde in Modau darstellen.

Ein Rahmenprogramm sieht vor, dass es an verschiedenen Sonntagen Erzählcafés geben wird, bei denen Zeitzeugen anwesend sind. Wir hoffen dadurch auf einen regen Gesprächsaus-tausch.

Ein ganz besonderes Highlight ist ein „Heimatabend“ mit Egerländer Musik und Gedichten aus der alten Heimat. Eine „Schubert-Messe“, zelebriert durch Herrn Pfarrer Jolie, geht diesem Abend voraus.

Termine zu den Veranstaltungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Ausstellungsort ist das Holzhaus bei der Katholischen Kirche,
An der Modau 5, 64372 Ober-Ramstadt / Modau.

Ausstellungsbeginn ist am 15. August 2020, dem Fest „Maria Himmelfahrt“.

Auch in der alten Heimat, im Egerland, war Maria Himmelfahrt ein ganz besonderer Tag, denn die Kirche aus dem Kirchsprengel Welchau mit den Orten Wickwitz, Jokes, Petersdorf, Lappersdorf und Burgstadl, von dem viele der Modauer, Ober-Ramstädter und Pfungstädter Nachfahren abstammen, trug den Namen Maria Himmelfahrt und war das Patronatsfest.

Aus aktuellem Anlass ist die Ausstellung nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung zu besichtigen. Bei dieser Gelegenheit können Interessierte auch etwas über die Geschichte der Kirche St. Pankratius erfahren und diese besichtigen.

Anmeldungen bei Birgit Baumann Tel. 06167/456


06.07.2020

Otto Weber – im Gedenken an eine Ausnahmepersönlichkeit

Am 08. Juli 2020 hätte Otto Weber seinen 80 Geburtstag feiern können. Jedoch ist er völlig unerwartet am 21. Mai 2017 verstorben. Dem Verein für Heimatgeschichte ist es ein Anliegen, diesen Tag zu nutzen, um an ihn zu erinnern.

Otto Weber hat fast sein gesamtes Leben in Ober-Ramstadt verbracht. Nach seinem Studium arbeitete er beim FTZ, dem ehemaligen Fernmeldetechnischen Zentralamt in Darmstadt.

Schon früh entwickelte er das Sammeln von alten „Schätzen“ zu seiner Passion, und die Beschäftigung mit lokaler Geschichte in vielen Facetten zu seiner Leidenschaft.

Er war lange Jahre Vorsitzender des Denkmalschutzbeirates, und hat in dieser Funktion etliche alte Gebäude vor dem Abriss gerettet, das vielleicht prominentestes Objekt ist die Hammermühle in Ober-Ramstadt.

1963 war er Mitinitiator für die Gründung des Vereins für Heimatgeschichte und der Einrichtung des Museums im alten Rathaus. Mehr als 50 Jahre leitete er das Museum, und war darüber hinaus auch 25 Jahre Vorsitzender dieses Vereins.

Seine besondere Gabe war es, aus Dingen, an denen manch anderer einfach vorbeigegangen ist oder die jedermann einfach benutzt, eine Geschichte und ein Thema für eine Ausstellung im Museum zu erarbeiten. Aus dem Thema der Kammfertigung in Ober-Ramstadt entstand die Ausstellung zur Kammmacherei und Kunststoffverarbeitung. Da im Landkreis Darmstadt-Dieburg die Kunststoffverarbeitung auf eine mehr als hundertjährige Tradition zurückblicken kann und auch heute noch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in der Region ist, hat Otto Weber die Idee der Kunststoffstrasse entwickelt, die, heute vom Landkreis Darmstadt-Dieburg betrieben, in Ihrer Art einzigartig ist und Museen und Unternehmen in der Region verbindet, um gemeinsam das Thema Kunststoffe darzustellen.

Otto Weber war 1977 auch einer der Mitbegründer der Lichtenberggesellschaft, die sich dem Leben und Wirken von Georg Christoph Lichtenberg widmet.

Ihm war stets das Ergebnis seiner Arbeit viel wichtiger als Orden und Auszeichnungen, und gerade in der lokalen Politik haben ihn auch viele Politiker als unbequemen Mitbürger kennengelernt, kämpfte er doch vehement für seine Sache.

Otto Webers Lebenswerk hat Ober-Ramstadt nachhaltig geprägt. Um dieses Lebenswerk zu ehren, hat die Stadt Ober-Ramstadt den Platz vor dem Museum in Otto-Weber-Anlage umbenannt. Das Museum hat damit auch eine neue postalische Anschrift bekommen. Vielleicht hätte Otto Weber selbst dagegen protestiert?

Als sehr passend zu der Ausnahmepersönlichkeit Otto Weber kann ein Aphorismus Lichtenbergs zitiert werden: Eine einzige Seele war für seinen Leib zu wenig, er hätte zwoen zu tun genug geben können.


08.05.2020

Aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Eine Ausstellung stellt sich vor

Am 15. März sollte im Lichtenberg-Zimmer die Ausstellung „Lichtenberg-Preisträger – Blick in die Sammlung des Museums“ eröffnet werden. An diesem Vormittag fassten Landrat und Bürgermeister des Landkreises den Beschluss, alle öffentlichen Einrichtungen – und somit auch die Museen – wegen der Corona-Krise zu schließen. So hielt Martel Döring ihre Eröffnungsrede „in gebührendem Abstand“ vor vier Personen. Ein einmaliges Ereignis, wie auch die gesamte Situation in dieser seltsamen Zeit, die uns das Jahr 2020 beschert hat.

In der Ausstellung gehen wir auf die 40 Jahre des Bestehens des Georg-Christoph-Lichtenberg-Preises des Landkreises Darmstadt-Dieburg ein, indem die Künstler und Literaten vorgestellt werden. Besonders präsentiert werden die KünstlerInnen, die mit Ihren Arbeiten Eingang in die Lichtenberg-Sammlung des Museums gefunden haben. Es sind dies Esteban Fekete, Leo Leonhard, Bruno Müller-Linow, Barbara Beisinghoff und Martin Konietschke.

Das Museum Ober-Ramstadt wird ab 17. Mai seine Türen öffnen, allerdings nur für die Lichtenberg-Sonderausstellung. Wegen der vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsbestimmungen müssen sich Besucher vorher telefonisch – 06151-147858 – zu einer Terminvergabe anmelden. Außerdem bitten wir Sie, Ihre Masken mitzubringen.


Broschüre über die WEBA-Nähmaschinen erschienen

Im Nachgang zu der von Reinhold Reinmöller kuratierten Ausstellung ist nun die Broschüre WEBA Werke Ober-Ramstadt. Nähmaschinen aus Südhessen in alle Welt erhältlich. Sie beinhaltet den Nähmaschinenbau der WEBA in Ober-Ramstadt in den Jahren 1941 bis in die 1960er Jahre. Neben dem facettenreichen Fertigungsprozess erhalten die Leser mit einer Vielzahl von Bildern und Berichten auch Einblick zu einem russischen Zwangsarbeiter, der 50 Jahre nach Kriegsende erneut an seine Arbeitsstätte in der WEBA zurückkehrte.

Die Broschüre ist zum Preis von 3,00 € im Museum (Otto-Weber-Anlage), in den Buchhandlungen Bücher-Blitz (Hammergasse) und BUCH+CO (Leuschnerstraße) oder direkt über den Verein für Heimatgeschichte  erhältlich.


15.03.2020

Schließung des Museum Ober-Ramstadt

Das Museum Ober-Ramstadt ist aufgrund der aktuellen Lage ab sofort bis mindestens 19. April geschlossen. Wir werden Sie an dieser Stelle über die weitere Entwicklung, soweit sie das Museum betrifft, auf dem Laufenden halten.

Wir erachten diesen Schritt in Anbetracht der Lage als richtig und erforderlich und hoffen auf Ihr Verständnis.


05.03.2020, 19:30 Uhr

Vortrag von Reinhold Reinmöller im Scheunensaal der Hammermühle Ober-Ramstadt

zum Thema „20 Jahre Nähmaschinenbau in Ober-Ramstadt“.

Der Vortrag behandelt die Vorgeschichte, den Produktionsprozess und den Niedergang des Nähmaschinenbaus in Ober-Ramstadt.

1941 gründete Georg Martin Breitwieser die WEBA-Werke, einen Rüstungsbetrieb zur Fertigung von Hydraulikteilen für Junkers in Dessau. Der Vortrag beleuchtet den Produktionsprozess in den vier Jahren des II. Weltkriegs unter Ausnutzung russischer Kriegsgefangener und den Bedingungen des Rüstungskommandos Wiesbaden.

Die ersten Jahre der Nachkriegszeit waren gekennzeichnet von den Spruchkammerverfahren. In jenem von Georg Martin Breitwieser wird das Verhalten gegenüber der Bevölkerung, den deutschen und den zwangsverpflichteten Arbeitskräften sichtbar.

Wie nach dem Ende der Verfahren die Aufnahme der WEBA-Friedensproduktion mit Nähmaschinen gelang, war nicht vollständig zu recherchieren. Tatsächlich war die WEBA in der Lage, 1950 auf der Industriemesse in Hannover die ersten WEBA-Nähmaschinen zu präsentieren. Diese Maschinen konnten sich auf Anhieb im Konzert der großen Mitbewerber Anker, Gritzner, Haid & Neu, Adler, Pfaff und Phönix behaupten.

Reinhold Reinmöller wird im Vortrag mit einer Fülle von Bildern Einblicke in die Blütezeit der Ober-Ramstädter Nähmaschinenproduktion geben. Das schließt auch die Menschen rund um die Produktion ein, die Bedeutung der Fertigungstiefe, die Übernahme von Namensrechten, den Niedergang im weltweiten Wettbewerb und die Verkaufspraktiken der Versandhäuser in den 1950er Jahren.

Knapp an der Insolvenz vorbei kamen die Bedürfnisse der Luftfahrtindustrie gerade recht, um über die Fertigung von Hydraulikteilen für Flugzeuge das Unternehmen zu retten.

Wir freuen uns auf diesen Vortrag und hoffen auf zahlreiche Besucher und Interessierte. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.


24.01.2020:

Im Rahmen der Ausstellung „Welt der Farben“ – 125 Jahre DAW veranstaltet der Verein für Heimatgeschichte / Museum Ober-Ramstadt unter dem Motto „Ober-Ramstadt in Farbe“ einen Malwettbewerb für Kinder und Jugendliche.

Die Teilnahmebedingungen und eine Einverständniserklärung zur Teilnahme Ihres Kindes am Wettbewerb finden Sie hier.


14.01.2020:

Einladung zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung

„Welt der Farben“ – 125 Jahre DAW

am Sonntag, den 26. Januar 2020 um 15.00 Uhr
im Museum Ober-Ramstadt (Otto-Weber-Anlage 1).

Nähere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.


Einladung zum Vortrag von Dr. Berthold Eiberger:

War der Kalb von Reinheim ein Ritter aus der Pfalz?
Donnerstag, den 06. Februar 2020, 19.30 Uhr
im Scheunensaal der Hammermühle Ober-Ramstadt

Die Kalbe von Reinheim werden häufig mit Nieder-Modau und dem Schlossberg in Verbindung gebracht. In der Nähe des Schlossbergs gibt es Spuren aus verschiedenen Epochen: An der Hohen Straße auf dem Hohen Rodberg liegen keltische Hügelgräber, Richtung Rohrbach ist ein römischer Bauernhof belegt und die Funde auf dem Plateau des Schlossbergs werden als mittelalterlich gedeutet. Im ausgehenden Mittelalter sind die letzten Kalbe von Reinheim von 1440 bis 1574 in Weinheim und in Zwingenberg nachweisbar.
In der Zeit davor wird von 1375 bis 1424 von einem Werner Kalb von Reinheim als Wegelagerer berichtet, der sich mit der Stadt Frankfurt anlegte. Aus den Urkunden ab 1375 geht hervor, dass die Stadt Frankfurt jährlich 12 Pfund Heller Frankfurter Währung dafür zahlte, damit dieser Werner die „Belästigungen der Messebesucher unterlässt. Doch nach zwei Jahren kündigte er die Vereinbarung und nahm sein Treiben wieder auf; dies endet 1382 in „Werner Kalbs Krieg“, einem Rachefeldzug der Städte Frankfurt, Mainz und Worms zum Schaden der Eigenleute des Grafen Diether von Katzenelnbogen in Nieder- und Ober-Modau, Rohrbach und in Wembach. Dass die Kalbe von Reinheim diese Dörfer im
14. Jh. zu Lehen hatten, geht aus den Urkunden der Grafen von Katzenelnbogen nicht hervor. Ebenso sind in den Urkunden keine Hinweise auf eine mittelalterliche Burg auf dem Schlossberg oder ein Burgenlehen zu finden.
In einer Urkunde vom 23. Juli 1292 wird ein „Kalp miles“ genannt, der als der erste Kalb von Reinheim angesehen wird. In dieser Urkunde wird u.a. ein Erkinger von Magenheim zum Schiedsmann benannt. Dieser Erkinger war mit einer pfälzischen Ritterstochter verheiratet, die familiäre Beziehungen gehen aber auch in den Raum Weinheim. Erkinger von Magenheim ist Erbe der Schauenburg bei Dossenheim. Erkinger und seine Frau Jutta haben wohl zeitweise auf der Schauenburg gelebt. In späterer Zeit haben diese Erkinger ihren Sitz auf der Burg Rodenstein.
Es besteht Wappengleichheit zwischen den Kalbe von Reinheim und dem Ritter aus der Pfalz, dem Schwager des Erkinger. Ab 1483 ist die St. Laurentiuskirche zu Weinheim als Grablege der Kalbe von Reinheim nachweisbar. Eine unbeschriftete Grabplatte stammt vermutlich aus dem 13. Jh. und trägt das Wappen der Kalbe bzw. das Siegel des pfälzischen Rittergeschlechts. Es ist nicht auszuschließen, dass unser Ritter aus der Pfalz in Weinheim seine letzte Ruhe fand und ein früher Vorfahre der Kalbe von Reinheim gewesen ist.

Wir freuen uns auf diesen Vortrag und hoffen auf zahlreiche Besucher und Interessierte.
Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

22.11.2019:

Museum Ober-Ramstadt macht Winterpause!

Das Museum Ober-Ramstadt legt nach dem 1. Dezember 2019 eine kurze Winterpause ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich die sehenswerte Sonderausstellung zu den WEBA-Werken in Ober-Ramstadt letztmals am 1. Dezember anzuschauen. Reinhold Reinmöller hat eine Vielzahl von Nähmaschinen aus der Produktion der WEBA-Werke im Museum präsentiert, die unter dem Namen WEBA, VESTA, Köhler und Darling nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in den Handel kamen. Das Museum in der Otto-Weber-Anlage 1 hat sonntags von 14.30-17.00 Uhr geöffnet.

Am 26. Januar 2020 eröffnen wir wieder mit einer Ausstellung zum 125jährigen Jubiläum der Firma DAW in Ober-Ramstadt.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit und freuen uns wieder auf Ihren Besuch im neuen Jahr.


16.12.2019:

Einladung zum Vortrag von Gernot Scior:

„Auf den Spuren der Landgrafen und Großherzöge“ Von der Boskettierung des Darmstädter Waldes.
Donnerstag, den 09. Januar 2020, 19.30 Uhr
Scheunensaal der Hammermühle Ober-Ramstadt

Über 100 Jahre hatten die Darmstädter Landgrafen die Nutzung weiter Gebiete des stadtnahen Waldes fast ausschließlich der Befriedigung ihrer Jagdleidenschaft untergeordnet. Die Unsummen an Kosten, die die höfische Jagd über die Jahre verursachte, führte neben anderen kostenintensiven Neigungen der Fürsten in der Mitte des 18. Jahrhunderts fast zum Ruin des Staatshaushaltes. Mit dem Regierungsantritt des Landgrafen Ludwig IX. 1769 wurde daher die aufwändige höfische Jagd verboten, Personal entlassen, Jagdhäuser und Jagdanlagen ihrem Verfall preisgegeben.
Mit der aufkommenden Romantik entwickelte sich neben einem wiedererwachenden Interesse an Vergangenem auch eine Naturschwärmerei. Diese Bewegung erfasste auch die Großherzöge, die sich ihrem zahlreichen historischen Erbe im Darmstädter Wald wieder zuwandten. Damals entstanden an historischer Stelle vereinfachte Nachbauten ehemaliger Jagdanlagen. Der Wald wurde der Allgemeinheit als Erholungswald geöffnet und zunehmend mit befahrbaren Wegen erschlossen. Es entstanden zahlreiche Rastplätze und auf den noch weitgehend waldfreien Bergen teils aufwändig gestaltete Anlagen mit Aussichtspunkten, Spazierwegen, Tempeln, an den bedeutendsten Plätzen sogar mit Grillplatz und Toilettenanlage. Der spätere Großherzog Ludwig III. entwickelte noch als Erbprinz den Plan, den gesamten stadtnahen Wald in einen der Öffentlichkeit zugänglichen Waldpark zu verwandeln. Planerische Unterstützung fand Ludwig in dem Oberforstrat Johannes Hieronymus Zamminer, der 1842 eine den Darmstädter Wald im Osten und Süden abdeckende Waldkarte herausgab, die dem an der Natur Begeisterten das nötige Kartenmaterial an die Hand gab.

Der Referent beschreibt in seinem mit vielen Bildern begleiteten Vortrag diese Epoche und stellt dabei wesentlichen Anlagen und die Waldkarte in der Originalgröße vor.

Wir freuen uns auf diesen Vortrag und hoffen auf zahlreiche Besucher und Interessierte. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.


Einladung zu unserem

„Neujahrsspaziergang“

am Mittwoch, den 01. Januar 2020, 13.30 Uhr.

Zu Beginn des neuen Jahres treffen wir uns in Ober-Modau an der kath. Kirche St. Pankratius, An der Modau 3. – Parkplatz ist vorhanden, die Bushaltestelle befindet sich unmittelbar daneben an der Hauptstraße. Wir besichtigen zunächst die Kirche und hören von Birgit Baumann etwas zur Geschichte der Pfarrei und dem Eisheiligen Pankratius. Nach der Kirchenbesichtigung folgt ein kleiner Rundgang über das Gelände der Pfarrei.
Anschließend beginnen wir mit unserem Spaziergang rund um Ober-Modau. Um ca. 15.30 Uhr kehren wir bei „Michele“ im Klein Italien ein, bei dem wir uns aufwärmen und stärken können. Michele hat das Nebenzimmer für uns reserviert.
Über eine rege Teilnahme freuen wir uns, Gäste sind uns auch sehr willkommen!


07.11.2019:

Einladung zum Vortrag von Ralf Hintner:

„Reise in das Banat“ – Auf den Spuren Ober-Ramstädter Auswanderer
Donnerstag, den 5. Dezember 2018, 19.30 Uhr
Scheunensaal der Hammermühle, Ober-Ramstadt

Das Banat ist eine Region in Südosteuropa, die auf dem Gebiet der heutigen Staaten Rumänien, Serbien und Ungarn liegt. Diese Gegend gehörte im 18. Jahrhundert zum Habsburger Reich, und wurde von aktiv angeworbenen Auswanderern besiedelt. Der österreichische Graf Claudius Florimund Mercy war Anfang des 18. Jahrhunderts als erster Gouverneur des Banats eingesetzt worden, und erhielt den Befehl, das Banat zu besiedeln. In der Folge wurden an die fünfzig deutsche Gemeinden im Banat gegründet.
Im Auftrag des Grafen Mercy wurden Siedler im Raum Trier, Mainz, Darmstadt, Speyer und Fulda durch den Kameralbeamten Franz Albert Claußen durchgeführt. Zu dieser Zeit bestand unter der Bevölkerung des süddeutschen Raumes eine erhebliche Unzufriedenheit über die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Umstände. Zudem befand sich ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung im Status der Leibeigenschaft. Daher wurden in dem oben genannten Raum viele Siedler angeworben, die größtenteils über Ulm und eine Schiffspassage auf der Donau den Weg in ihre neue Heimat im Banat antraten. Auch aus Ober-Ramstadt ist eine Gruppe von Aussiedlern dokumentiert, die in das Banat übersiedelten.
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurden viele deutschstämmige Bewohner des Banats vertrieben, weiterhin verließen viele der verbleibenden Bewohner nach dem Fall des Eisernen Vorhanges ihre Heimat und siedelten nach Deutschland über.

Eine Gruppe von Mitgliedern des Vereins für Heimatgeschichte e.V. hat eine Reise in das Banat unternommen, um an Orten, an denen die Ober-Ramstädter Aussiedler sich aufgehalten haben, nach über 250 Jahren Spuren der Aussiedler zu finden. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über den Verlauf der Auswanderung Anfang des 18. Jahrhundert sowie die im Jahre 2019 noch auffindbaren Spuren.

Wir wünschen Ihnen ein spannendes Eintauchen in ein aufregendes Zeitfenster unserer Geschichte und freuen uns auf zahlreiche Besucher.
Der Eintritt ist frei.


Am

Freitag, den 22. November 2019, 19.00 Uhr, in der
Lichtenberg Schänke, Steinrehweg 2, in Ober-Ramstadt,

findet unser traditionelles

„Zwiwweldunkselesse“

statt. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis zum 20. November telefonisch an bei Liesel Schweitzer (06154-3022) oder Martel Döring (06151-147858) oder per Mail: info@museum-ober-ramstadt.de.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen zu beiden Veranstaltungen. Gäste sind wie immer willkommen. Denken Sie daran, Ihre Musikinstrumente zum „Zwiwweldunkselesse“ mitzubringen.


22.10.2019:

Einladung zum Filmvortrag von Larissa Anton:

„Über Stock und Stein Teil 1 – Es steht ein Baum im Odenwald“
Donnerstag, den 07. November 2019, 19.30 Uhr,
Scheunensaal der Hammermühle, Ober-Ramstadt

Larissa Anton

Die vielfältigen Landschaften des Odenwaldes sind von zwei Dingen maßgeblich geprägt: Bäume und Steine. Seit alters haben die Menschen beide mit ihrer Religion, ihrer Geschichte und ihrer Kultur verbunden, da sie über Jahrhunderte an demselben Platz verhaftet sind.
Der 2-teilige Film „Über Stock und Stein“ berichtet über die lange gemeinsame Geschichte der Odenwaldbewohner mit den sie umgebenden Bäumen und Felsen. Nicht selten sind diese von Sagen umrankt oder erinnern durch ihre Namen an besondere Menschen und historische Ereignisse.

In Teil 1 liegt der Schwerpunkt auf außergewöhnlichen Bäumen und den Geschichten, die sie uns erzählen. Eine „mythologische Baumkunde“ erläutert sowohl botanische wie auch kultur­geschichtliche und magische Aspekte verschiedener Gehölze. Jahrhunderte alte Bräuche wie Maibaum oder Weihnachtsbaum werden von ihren Ursprüngen bis in die Gegenwart beleuchtet. Zum Schluss gibt es verschiedene Vorschläge, den Wald auf verschiedene Arten und mit allen Sinnen zu erleben.

Wir freuen uns auf diesen Filmvortrag und hoffen auf zahlreiche Besucher und Interessierte.
Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.


19.08.2019:

Vom 09. – 15. September 2019 ist das Museum Ober-Ramstadt mit der Ausstellung

„Lavendel und Efeu“. Großmutters Wäschepflege

zu Gast im DRK-Heinrich Gerold Haus (Am Schloßberg 5, 64372 Ober-Ramstadt).

Ausstellungseröffnung und Begrüßung durch Vertreter des Museums und des HGH mit Sektempfang am Montag, 09.09.2019 um 15.00 Uhr

Öffnungszeiten:
tägl. von 14.30 bis 16.30 Uhr

Das vollständige Programm zur Ausstellung ‚Lavendel und Efeu‘ finden Sie hier.


19.08.2019:

Nähmaschinenausstellung verlängert

Das Museum in Ober-Ramstadt verlängert die Ausstellung zur Nähmaschinenproduktion der WEBA-Werke bis 29. September 2019. Die Schau im Otto-Weber-Saal zeigt alle Modelle, die die WEBA von Beginn 1948 an bis in die 1960er Jahre produzierte.

Mit dabei ist auch die Maschine von Gerlinde Daum aus Ober-Ramstadt, die sie als junge Frau erworben hat und die sie noch heute bei Sonderanfertigungen in ihrem Nähstudio nutzt.

Wer die Geschichte der WEBA-Produktion erzählt bekommen möchte, sollte am 24. 9. 2019 um 18.00 Uhr in die Petri-Villa zur Blauen Stunde kommen. Dort wird Reinhold Reinmöller anhand von Bildern referieren. Zudem wird Frau Gerlinde Daum ihre alte WEBA Näh-maschine vorführen. Die Besucher können sich einen Eindruck von der Schönheit und Solidität der Maschine verschaffen, die als besonderes Industriekulturgut Ober-Ramstadts gilt.


Das Bild zeigt WEBA Nähmaschinen, die als „WEBA“, „VESTA“ oder „Darling“ in den Handel gelangten.


23.04.2019: Für einen Film über das Museum Ober-Ramstadt haben Schülerinnen und Schüler der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule mit Museumsleiter Matthias Rohde gesprochen.