Veranstaltungen

Novembertage 1918

Gernot Scior wird am 27.01.2019 um 15.00 Uhr im Museum Ober-Ramstadt anlässlich der Ausstellung „1818/19 – Aufbruch ins Ungewisse“ in seinem sehr interessanten Vortrag „Novembertage 1918“ die Hintergründe thematisieren, die zu dem unerwarteten Ende des Ersten Weltkrieges führten und unmittelbar in die Novemberrevolution 1918 mündeten.

Am 11. November 1918 wurde im Wald von Compiègne der Waffenstillstands-Vertrags unterzeichnet, der den Ersten Weltkrieg beendete, den namhafte Historiker als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet haben.

Angesprochen werden u.a.: 

  • Die Fehleinschätzung der militärischen Lage durch die deutsche Oberste Heeresleitung im Sommer 1918, die im Ergebnis zu einem Bittgesuch um Waffenstillstand führte, der fast einer bedingungslosen Kapitulation gleichkam.
  • Der wahnwitzige Versuch der Marineleitung trotz anlaufender Bemühungen um Waffenstillstand, die kaiserliche Flotte in eine finale Seeschlacht gegen die britische Flotte zu führen.
  • Die daraus sich entwickelnde Meuterei der Matrosen, die zum Auslöser der Novemberrevolution wurde, die nicht nur die deutschen Monarchen vom Thron fegte, sondern das gesamte Land für Wochen und Monate in bürgerkriegsähnliche Zustände zwang.

Dabei wird auch die revolutionäre Entwicklung jener Novembertage von Wilhelmshaven, Kiel, München Berlin, Darmstadt bis Ober-Ramstadt nicht zu kurz kommen.

Wir wünschen Ihnen ein spannendes Eintauchen in eine aufregende Zeit und freuen uns auf zahlreiche Besucher. Der Eintritt ist wie immer frei.


Wir laden Sie recht herzlich zu unserem nächsten Vortrag am

Donnerstag, den 7. Februar 2019, 19.30 Uhr, im Scheunensaal der Hammermühle, Ober-Ramstadt ein.

Die Brüder Peter und Uwe Breitmeier referieren über das interessante Thema mit dem Titel:

EISENBAHN-GESCHICHTE
EISENBAHN-GESCHICHTEN
SPURENSUCHE

Bei einem mit Lichtbildern unterlegten Vortrag zeigen sie den langen und schwierigen Weg bei der Suche nach historisch wertvollen Objekten der Eisenbahnentwicklung auf. Zeitgeschichtliche Abläufe unter territorialen, wirtschaftlichen und Mobilitätsaspekten werden angesprochen, um daraus abzuleiten, welche Zeugen dieser Entwicklung zukünftig der Nachwelt erhalten werden müssen. Warum ein privates Eisenbahnmuseum sich dieser Aufgabe widmet, welche Stücke geborgen und präsentiert, was für Schätze auf ihre Präsentierung warten und wie es mit der beim Transport in den Rhein versunkenen Lok weitergeht, lassen einen spannenden Abend erwarten.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und Interessierte. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.