Veranstaltungen

in unserer Vortragsreihe im Winterhalbjahr 2017/18 wird uns am

Donnerstag, den 02. November 2017, 19.30 Uhr,

im Scheunensaal der Hammermühle Ober-Ramstadt,

Frau Larissa Anton ihren Film zeigen :

 

Zeitreise durch den Odenwald – Sagen über original Odenwälder und Odenwälder Original“

 

 

Kein Lebewesen hat auf der Erde so nachhaltige Spuren hinterlassen wie der Mensch. Seine Geschichte beginnt vor rund 4 Millionen Jahren in Afrika. Einer der Ältesten nachgewiesenen Europäer, der „homo heidelbergensis“, stammte jedoch aus dem Odenwald. Von da an war das Mittelgebirge durchgehend von Menschen besiedelt, die – geprägt vom Zeitgeist ihrer Epoche – dort lebten, liebten und starben.

 

Dieser Film stellt sechs Männer vor, die uns auf eine Reise in die Vergangenheit begleiten. Sie führt von der Steinzeit über die römische Besetzung, Frankenzeit Mittelalter und Barock bis ins 20. Jahrhundert. Über 600.000 Jahre trennen diese Männer voneinander, doch haben sie eines gemeinsam: Sie alle waren original Odenwälder und oft auch Odenwälder Originale.

 

Wir freuen uns, Ihnen diesen Film präsentieren zu können und laden Sie herzlich dazu ein. Der Eintritt ist frei, Spenden für die vielfältigen Arbeiten des Vereins sind wie immer willkommen.


 

Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten mäßig entstellt.

Georg Christoph Lichtenberg eine Interview-Collage zum 275. Geburtstag

vorgestellt von Friedemann Spicker und Jürgen Wilbert

am 12. November 2017, 11.00 Uhr im Foyer der Georg -Christoph-Lichtenberg-Schule in Ober-Ramstadt, Steinrehweg 5.

Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799) ist der Begründer des deutschen Aphorismus, und er gilt hierzulande als der bedeutsamste Vertreter dieser kurzen Literaturgattung. Er war Naturwissenschaftler, Universalgelehrter und satirischer Autor im Zeitalter der Aufklärung. Als Hochschullehrer war er in Göttingen tätig. Seine privaten Aufzeichnungen, die „Sudelbücher“, sind erst nach seinem Tod veröffentlicht worden. Sie bieten eine Fülle von brillanten sprachwitzigen und gesellschaftskritischen Aphorismen, deren Erkenntnisse vielfach auch noch für unsere Gegenwart aufschlussreich sind.^

In Form eines Interviews beleuchten Friedemann Spicker und Jürgen Wilbert, beide vom Deutschen Aphorismus-Archiv, Lichtenbergs wichtigste Lebensstationen und stellen eine Auswahl seiner bemerkenswerten Kurztexte und Briefauszüge vor. Dabei ergeben sich Antworten u.a. auf diese Kernfragen: Wie hat Lichtenberg seine Kindheit und Jugend erlebt? Wie verliefen seine Jahre als Student und Hochschullehrer? Was dachte er über Politik, Gesellschaft und Religion? Wie hielt er es mit den Frauen?

Ein Journalist unserer Tage befragt Lichtenberg zu diesen und anderen Fragen. Und Lichtenberg gibt Antwort. Heute – in seinen Worten von damals. So gibt er uns am Ende des Interviews diesen Denkspruch mit auf den Weg: „Ich kann nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“

Die Stadt Ober-Ramstadt, der Verein für Heimatgeschichte und die Lichtenberg-Gesellschaft laden Sie zu dieser Veranstaltung ein.

Darauf hinweisen möchten wir auch, dass anlässlich des Jubiläumsjahres am 05.11.2017,15.00 Uhr, im Museum die Ausstellung „Lichtenbergs Sterne – 1777 Entdeckung der Lichtenbergischen Figuren“ eröffnet wird.